top of page
Amelie_Heiler 7.jpg

Intimitätskoordination

Ich habe 2023 die Weiterbildung zur Intimitätskoordinatorin, angeboten durch den Culture Change Hub und gefördert durch den Bundesverband Schauspiel, erfolgreich abgeschlossen. Weitere Förderungen bekam ich durch FFF Bayern und die GVL.

Hier wurde ich ausgebildet von unter anderem Laura Rikard und Kim Shively nach den Best Practises von TIE / Theatrical Intimacy Education und von der Stunt / Intimitätskoordinatorin Cornelia Dworak.

 

Ich unterstütze Produktionen bei der Umsetzung von Szenen mit Intimität / Nacktheit / sexualisierter Gewalt um die Vision der Regie bestmöglich, innerhalb der professionellen Grenzen der Darstellenden, umzusetzen.

Anfragen per Mail an IC.Heiler@web.de 

Mein Arbeitsprozess

Mein Arbeitsprozess bei Intimacy Coordination basiert auf den 5 Best Practices von TIE (Theatrical Intimacy Education):

1. Zustimmung

Alle Abläufe und Vorgehensweisen werden nur in vollkommener Zustimmung aller Parteien durchgeführt, damit keine Grenzen überschritten werden.

2. Grenzen

Die Einhaltung von persönlichen und körperlichen Grenzen steht an erster Stelle. Im Vorhinein wird in Gesprächen mit den Darstellenden klar definiert, was deren persönliche Grenzen, bezüglich der eigenen Nacktheit in der Szene, sind. Bei den Proben und am Set wird definiert, was die körperlichen Grenzen aller Darstellenden sind, damit diese gewahrt werden können. 

3. Desexualisierte Sprache 

Eine desexualisierte Sprache zu verwenden hilft nicht nur, dass keine sexuell aufgeladene Stimmung am Set aufkommen kann, sondern auch dass ein sensiblen Umgang mit mentaler Gesundheit und potentiellen Triggern gefördert wird und die Arbeit mit Szenen in denen Intimität, Nacktheit, simuliertem Sex und sexualisierter Gewalt vorkommt, professionalisiert wird.

4. Choreografie

Durch die Choreografie-Tools von TIE (Theatrical Intimacy Education) gibt es Möglichkeiten, die jeweilige Intimität ganz technisch mit Zustimmung und innerhalb der Grenzen der Darstellenden zu choreografieren, sodass allen Beteiligten bewusst ist, was sie am Set machen werden. Diese Choreografie wird einstudiert und geprobt, sodass sie nicht nur wiederholbar, sondern auch leicht anpassbar für die Kamera ist.

5. Dokumentation

Jeder Schritt wird dokumentiert und in Form eines Protokolls festgehalten. Selbstverständlich werden sensible Information vertraulich behandelt.

IC Vita

Intimacy Coordination Vita

2023

Weiterbildung Culture Change Hub

Weiterbildung zur Intimitätskoordinatorin durch den Culture Change Hub und gefördert durch den Bundesverband Schauspiel.

Hier wurde ich ausgebildet von unter anderem Laura Rikard und Kim Shively nach den Best Practises von TIE / Theatrical Intimacy Education und von der Stunt / Intimitätskoordinatorin Cornelia Dworak.

August 2023

Beratung

Ich war in beratender IC Funktion Tätig für den Macromedia Kurzfilm "Love & Patriarchy" unter der Regie von Fleu Spiegel

September 2023

Online Weiterbildung

Online Weiterbildungen bei TIE zu den Themen "Arbeiten mit Trans und Nicht-Binären Personen" und "Intimität choreografieren mit Trans und nicht-Binären Personen"

bottom of page